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Unser Selbstverständnis


Unser pädagogischer Ansatz

  • geht von der grundsätzlich unzerstörbaren und unantastbaren Würde des einzelnen Menschen/Klienten aus
  • setzt die grundlegende Wertschätzung des Klienten/der Klientin und einen partnerschaftlichen Umgang seitens der Mitarbeiterschaft voraus
  • rechnet mit emanzipatorischen Entfaltungsmöglichkeiten eines jeden Menschen
  • orientiert sich nicht an den Defiziten der Menschen, sondern an Lösungen
  • glaubt an die konstruktive Modifizierbarkeit menschlichen Handelns und Verhaltens
  • bemüht sich um eine positive Sichtweise des Menschen, um vorhandene Ressourcen, Stärken, Potenziale, Interessen, Werte etc. zu entdecken, zu entwickeln und zu stabilisieren
  • will Klienten nicht in fremdgeleitete Abhängigkeit, sondern in ein mündig-selbstbestimmtes Leben mit voller Verantwortungsübernahme führen
  • versucht, für jeden Menschen /jedes System sinnvolle/sinnhafte Ziele zu entdecken bzw. zu erarbeiten.

Dieser Ansatz basiert auf systemisch-konstruktivistischen Erkenntnissen und zudem auf einer christlich-partizipatorischen Anthropologie.
Wir verstehen unsere Hilfeangebote als Aushandlungsprozess zwischen Kunde und professionellem Helfer. Der Klient bleibt jederzeit Experte für seine persönliche Lebenssituation. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch Vorstellungen von einem gelungenen Leben hat und daran interessiert ist, es zu realisieren. Insofern möchten wir moderierende Partner in einer Übergangsphase sein, in der die Kompetenzen des Klienten/der Klientin sich kreativ entfalten und konkret Ausdruck finden. So können für empfundene Probleme gemeinsam neue Wirklichkeitskonstruktionen kreiert werden.
Wir wünschen uns, dass Klienten/Klientinnen in einem wertschätzenden Kontext ihren eigenen, individuellen Lebensweg finden. Eine lösungsorientierte Perspektive mit den dazugehörigen Haltungen und Interventionen - unter Einbeziehung weiterer humanwissenschaftlicher Erkenntnisse - erscheint uns für unsere Aufgaben nützlich und praktikabel.
"Hoffnung auf Leben" soll gelebter Slogan sein und das Recht der von uns begleiteten Menschen auf Lebenshoffnung, Warmherzigkeit, Aufmerksamkeit, Annahme, Ermutigung und praktikable Erziehung/Betreuung ausdrücken. So kann aus Lebensentwürfen Wirklichkeit werden!
Unsere Kooperationspartner sind neben den Klienten/Klientinnen und deren Familien zuständige Jugendämter und Sozialämter, ihre Sozialarbeiter, sonstige Behörden, Fachstellen und alle am Hilfeplanverfahren Mitbeteiligten.